Neues Kantonales Energiegesetz

Am 31.10.2017 hat der Kantonsrat entschieden: der Kanton erhält im zweiten Anlauf ein neues Energiegesetz. Ob die Vorlage so in Kraft treten wird, wie sie der Kantonsrat heute verabschiedet hat, ist noch ungewiss. Viele Entscheide über Anträge wurden vertagt, in dem sie zur erneuten Beratung zurück in die vorberatende Kommission für Raumplanung, Umwelt und Energie (Ruek) geschickt wurden.

Die Kernpunkte des Energiegesetzes sind:

  • Für Wohnbauten, Schul- und Verwaltungsgebäude soll eine Energie-Etikette Pflicht sein. Sie gilt nur für Neubauten.
  • Die Neuinstallation und der Ersatz von Elektroheizungen sind verboten.
  • Neubauten müssen einen Teil des Stroms selber erzeugen.
  • Gebäude ab fünf Wärmebezügern müssen künftig Heiz- und Warmwasserkosten verbrauchsabhängig verrechnen.
  • Der Energiebedarf von Neubauten und Erweiterungen für Heizung, Wasser, Lüftung, Klimatisierung muss nahe bei null liegen.
  • Heizungen im Freien, also auch Heizpilze, sind künftig nicht mehr erlaubt.

Auswirkungen Energiegesetz

Was hat das neue Energiegesetz für Auswirkungen? Die Antwort sehen Sie im folgenden Bericht von Tele1 – mit einem Interview mit Wärmeprofi Beat Fischer.

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Sobald mehr Informationen zum Thema verfügbar sind, werden wir Sie auf dem Laufenden halten.

Links zum Thema:

Artikel in der Luzerner Zeitung: Mitte-Links rettet das Energiegesetz

Beitrag Tele1: Auswirkungen des neuen Energiegesetzes

Beitrag Tele1: Luzern setzt vermehrt auf Energie-Effizienz

 

Textquelle (auszugsweise): Luzerner Zeitung