Nachrichten vom Heizprofi zum Thema Sanitärarmaturen im Keller

Viele Immobilienbesitzer interessieren sich wenig für ihre Sanitärarmaturen im Keller. Zu Recht, denn die Installation braucht auch nicht viel Aufmerksamkeit. Trotzdem gilt es einige wichtige Dinge zu beachten. Mit den folgenden 3 Tipps können Sie Wasser, Geld und Nerven sparen

Funktioniert Ihr Hauptwasserhahn?

Sonntagabend vor dem zu Bett gehen. Ein letzter Gang ins Badezimmer. Kurz noch auf die Toilette. Spülen. Puff! Peng! Zisch! Plötzlich befindet sich ein Springbrunnen mitten im Badezimmer. Aus dem Schlauch unter dem Handwaschbecken schiesst das Wasser in Fontänen und in alle Richtungen.

Oh Schreck, was tun? Überfordert sucht man nach Lösungen. Die Füsse baden schon in einer kleinen Pfütze.  Dann kommt zum Glück der Mitbewohner zu Hilfe geeilt und dreht den Hauptwasserhahn zu. Gemeinsam wischt man das Nass vom Boden, das nicht mehr als einem umgekippten Putzeimer entspricht. Nochmal gut gegangen…

Am nächsten Morgen kann der Installateur das Malheur sehr schnell beheben und die geplatzte Leitung unter dem Handwaschbecken schnell und unkompliziert reparieren.

Er lobt: „Dass Sie den Haupthahn gleich zugemacht haben, war super. Gibt ja so viele, die das nicht wissen und dann heisst es bei unserem Notfalleinsatz: «Erst einmal den Hahn zudrehen!»

Apropos: Wissen Sie eigentlich, wo Sie in Ihrer Wohnung im Notfall den Hauptwasserhahn finden? Und wenn ja, lässt er sich auch einfach auf- und zudrehen? Oft sehen wir nämlich uralte Hähne, die nicht gängig sind – für die Hauptleitung des Hauses und auch für die verschiedenen anderen absperrbaren Verbraucher.

Wird Ihr Wasser grob gefiltert?

Ein gutes Druckreduzierventil ist kombiniert mit einem Filter – und zwar mit einem, den der Kunde selber «rückspülen» kann. Um was geht es hier genau?

 

So sollte es nicht sein: Verschmutzter Wasserfilter am Hausanschluss (links), dauerndes Tropfen in die Tropfwasserrinne (rechts)

 

Das ist die Lösung für beide Probleme: Kombiniertes Druckreduzierventil mit Feinfilter, bereit zum Einbau in die Wasserverteilung

Bis vor 25 Jahren waren die meisten Druckreduzierventile nur mit einem grobmaschigen, kleinen Filterchen ausgerüstet. Dieses war zudem meistens in der Armatur versteckt und wurde niemals gereinigt. Heute unterbrechen die Wasserversorgungen öfter die Zufuhr als dies früher der Fall war. Diese Unterbrechungen sorgen dafür, dass Partikel, wie beispielsweise Sand, gelöst und in die Hauszuleitungen geschwemmt werden.

Wenn der Kunde einen Filter mit auswechselbarem Filtereinsatz kauft, muss er immer wieder den Installateur hinzuziehen, um die Patrone zu ersetzen. Meist hat der Hausbesitzer weder das Werkzeug noch das technische Hintergrundwissen, um die Patrone selber auszutauschen. Auch aus diesem Grund sieht unser Team oft komplett verschmutze Filter.

Arbeitet Ihr Druckreduzierventil richtig?

Bei Anlagenbesuchen stellt unser Heizprofi-Team vielfach fest, dass das Sicherheitsventil des Boilers tropft. Das zeigt sich, wenn Wasser entweder in einen Tropfbecher oder in die Tropfwasserrinne läuft.

Oft wird dieser Zustand von den Hausbesitzern nicht bemerkt. So wird über die Jahre viel Wasser verschwendet und bezahlt. Doch in den seltensten Fällen liegt die Ursache beim defekten Sicherheitsventil des Boilers. Oft ist das Problem das Druckreduzierventil, welches beim Bau der Liegenschaft in die Sanitärinstallation des Hauses verbaut wurde. Dieses Ventil hat die Aufgabe, den Wasserdruck der Installation von Netzdruck von 8-10 bar auf rund 4 bar zu reduzieren und zu halten. Wenn die Druckhaltefeder im Ventil ausgeleiert ist, kann dieses den Druck nicht mehr halten. Bei rund 6 bar Druck fängt das Sicherheitsventil des Boilers an, zu tropfen.

Damit wir uns richtig verstehen: Das Sicherheitsventil des Boilers darf und soll tropfen – aber nur, wenn der Boiler aufheizt und nicht dauernd.

Möchten Sie wissen, ob auch Ihre Sanitärarmaturen im Keller einwandfrei sind? Kontaktieren Sie uns.

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